Laienbühne-Quierschied

So ein Theater.

Wir über uns

Vereinschronik

Ins Leben gerufen wurde die "Laienbühne Quierschied" e. V. im Spätsommer 1946 im Rahmen der "Katholischen Aktion". Selbständige Vereine waren von der Besatzungsmacht noch nicht wieder zugelassen.
Ab 1948/1949 spielte dann die "Laienspielschar der kath. Jugend", teilweise unterstützt von der Pfadfinderschaft, Theater. Erst 1959 zeichnete sich eine neue Vereinsstruktur ab. Es wurde erstmals ein Vorstand gewählt, eine Satzung verabschiedet und damit die "Katholische Laienspielschar" auf eine solide Basis gestellt. Laut Satzung stand der Verein im Dienste der Pfarreien.

Im Jahre 1971 wurde der Verein in "Laienbühne Quierschied" umbenannt und die Vereinssatzung überarbeitet. Eine völlige Neufassung der Satzung erfolgte 1997. Bei dieser Gelegenheit erfolgte die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und er wurde als gemeinnützig anerkannt.

Seit 1946 wird Theater gespielt. 1955 erweiterten wir unser Repertoire um poetische Abende, die seither in unregelmäßigen Abständen stattfinden.
In Zusammenarbeit mit dem Karnevalsverein fanden auch ab 1987 einige Kabarettabende statt. Wir gastierten mit unseren Kabarettprogrammen auch zweimal in der Quierschieder Patengemeinde Trieben (Steiermark).

In unserem Verein kann man sich betätigen als Theaterspieler/in, man kann Regieaufgaben wahrnehmen, sich als Bühnenbauer, Beleuchter oder Tontechniker nützlich machen. Manchmal brauchen wir auch Musiker oder Sänger. Nicht zuletzt ist auch die Aufgabe der Souffleuse /des Souffleurs sehr wichtig. Auch Masken- und Kostümbildner werden benötigt.
Also: es gibt für jeden Interessierten die Möglichkeit, sich seinen Neigungen und Wünschen gemäß zu betätigen. Dabei sind vom Schüler bis zum Rentner alle Berufsgruppen vertreten.

Neben den "alltäglichen Arbeiten" begegnet man in unserem Verein der Literatur, gereimt und ungereimt; es gibt gesellige Veranstaltungen (monatlicher Stammtisch, Wanderung, Vereinsfahrt), daneben Spielbegegnungen auf Bezirks- und Landesebene.

Was bei und so läuft? – Hier eine kleine Auswahl der Stücke die schon gelaufen sind:

"Der Hund im Hirn" von Curt Goetz, "Das Salzburger große Welttheater" von Hugo von Hofmannsthal, "Deckwort Haus Abendfrieden" von E. Verity und J. Last, "Amanita" von Ingo Sax, "Die Kendääf" von Nikolaus Fox, "Charly Tante" und als deutsche Erstaufführung "Die beiden Schüchternen".

Nicht vergessen dürfen wir auch die Märchenspiele in der Vorweihnachtszeit:

"Drei weiße Pfeile", "Der Zauberwald", "Kitty und die Zuckerbäcker", "Die kleine Hexe" sowie als WELTURAUFFÜHRUNGEN: "Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl" und "Philly Phantastico, oder die Erdmännchen im Zauberwald".