Laienbühne-Quierschied

So ein Theater.

Schneewittchen, das Hitmusical

Vor ausverkauftem Haus öffnete sich am vergangenen Sonntag zum letzten Mal der Vorhang zu „Schneewittchen, das Hitmusical“. In 3 Vorstellungen hatten die Akteure der Laienbühne Quierschied am Wochenende beste Unterhaltung geboten. Und dass Märchen nicht nur etwas für Kinder sind, sondern durchaus auch Erwachsene mit witzigen Dialogen und ausgefallenen Ideen in ihren Bann ziehen können, stellte die Truppe um Spielleiter Jörg Salzmann-Rosar unter Beweis.  

Gleich zu Anfang begrüßte ein Putzgeschwader (in bestem Quierschda Platt Christina Stenger, Susanne Hörl und Christina Feid) auf besondere Art das Publikum und wollte die Aufführung eigentlich schon für beendet erklären. Jedoch konnte das beherzte Einspringen eines Zuschauers (Dirk Kessler) die Wischmoppfraktion dazu bewegen die Vorstellung doch noch starten zu lassen. Unterstützt durch eine selbsternannte Souffleuse (Jana Schröder) nahmen 2 Stunden Märchenunterhaltung der etwas anderen Art ihren Lauf.

Die Geschichte von Schneewittchen (Hannah Feid spielte und sang sich in die Herzen des Publikums) und der bösen Stiefmutter (Katharina Stenger gab sie gekonnt diabolisch), die ihren Spiegel (witzig Natascha Stenger) permanent befragt, wurde phantasievoll mit neuen Elementen versehen. So wurde der Jäger in „ein guter Fee“ verwandelt und Dirk Kessler hatte in den verschiedenen Charakteren, denen er seinen ganz besonderen Stempel aufdrückte, viele Lacher auf seiner Seite. Auch der Prinz (Sascha Jung) entsprach nicht dem herkömmlichen Märchenretter. Umso mehr gönnte man es ihm, dass er am Ende Schneewittchen in die Arme schließen konnte. Die Stimmung vor dem Zwergenhaus wurde durch den Einsatz der „Tiere des Waldes“ zu einem wahren Hingucker: Die Kinder der Laienbühne zeigten mit viel Witz und ihrem kindlichen Charme was in ihnen steckt (Marlene Jung und Tom Rosar flatterten als ungleiche Vögel, Sina Kessler und Mira Langenbahn mummelten als liebenswerte Hasen, Leah Rosar wuselte als Eichhörnchen mit Starallüren, Anna Burghardt war ein stacheliger Igel und Lukas Kessler quakte und hüpfte als Frosch). Unterstützt wurden die Jüngsten von Miriam Langenbahn als weise Eule.

Die absoluten Highl ights waren aber sicher die „sieben“ Zwerge: Da die nicht von Anfang an zu finden waren, mussten die Putzfrauen (unterstützt von Marie Burghardt) einspringen. Und das taten sie auf herrliche Weise: Neben ihrem eigenen Spiel komplettierten sie die Zwerge mit putzigen Handpuppen, deren Charakter die Spielerinnen (Christina Feid, Christina Stenger und Susanne Hörl) gekonnt in Szene setzten.

Spiel, szenische Umsetzung, Tanz und Gesang zu schmissigen Melodien konnten sich wirklich sehen lassen und das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus. Die Tontechnik lag in den bewährten Händen unserer Freunde vom Karnevalsverein „Die Quierschder Wambe“, für gutes Licht sorgte Gerd Schweers mit Paul Franz und Fabian Daniel. Die Zwergen-Puppen wurden von Susanne Hörl, Christina Stenger und Christina Feid mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Christina Feid zeichnete auch verantwortlich für die zauber- und märchenhaften Kostüme. Do rothee Kirbis Bauer und Eva Weber soufflierten. Ein Dank geht an Marko Lovisa, Axel und Alexander Stenger, die beim Transport der Bühnendekoration unterstützten. Die Laienbühne bedankt sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der Aufführungen beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht auch an unser Publikum, das so zahlreich unsere Vorstellungen besucht hat. Bis zum nächsten Mal. 

Schneewittchen, das Hitmusical

2013 war das Grimm-Jubiläumsjahr-Jahr. Landauf, landab wurden die weltberühmten Brüder in zahlreichen Veranstaltungen gewürdigt. „Ruckedigu“, „Spieglein, Spieglein an der Wand“, „Tischlein, deck dich!“, „Wer hat von meinem Tellerchen gegessen“ – die bekannten Märchen-Zitate waren mehr denn je in aller Munde. Und weil sie nie gestorben sind, drum spielt man sie noch heute …

„Schneewittchen, das Hitmusical“.

Wer nun glaubt, das Märchen sei ein alter Hut, der hat sich geirrt: 
Die Autoren haben sich der bekannten Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen angenommen und entführen das kleine und große Publikum mit viel Spaß und mitreißenden Songs in eine fantastische Märchenwelt, in der gesungen, getanzt und viel gelacht wird.

Das ist Unterhaltung für die ganze Familie - natürlich mit Happy-End-Garantie!

Der Charakter der Originalvorlage und die bekannten Figuren bleiben in der Fassung erhalten und doch ist vieles neu, witzig und mit viel Phantasie so umgesetzt, dass auch Familien im Jahr 2014 ihren Spaß an der Aufführung haben werden.