Laienbühne-Quierschied

So ein Theater.

Vorschau

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Rückblick


Experiment gut gemeistert

Nachdem am Freitag die Q.lisse offiziell eröffnet wurde, hatten für Samstagabend die kulturtreibenden Vereine der Gemeinde ein buntes Programm zusammengestellt. Die Laienbühne hatte sich zur Einweihung der Bühne für ihren Auftritt etwas Besonderes einfallen lassen. Mit „Schwarzem Theater“ wollten die Akteure die Möglichkeiten der Bühnen- und Lichttechnik den Zuschauern vor Augen führen. Ob dieses Experiment glücken würde, war bis zum Nachmittag noch offen. Nach dem Auftritt waren sich aber Publikum und Darsteller einig: in der Q.lisse kann man sehenswerte Effekte gut auf die Bühne bringen. Bevor es mit dem „schwarzen Theater“ losging, stimmte der erste Vorsitzende der Laienbühne mit einer Videobotschaft den vollen Saal auf die Darbietung der Truppe ein. Und so endeten seine Grußworte mit der Feststellung: "Theater lebt vom Unerwarteten, von der Überraschung, lebt vom Zauber“: Daher lud er das Publikum ein, „sich überraschen und verzaubern zu lassen“ und unterstrich dies mit entsprechenden Zaubereien. 

Anschließend gaben Christina Feid und Jörg Salzmann-Rosar mit dem Musicalsong „Ein bissel für´s Hirn und ein bissel für´s Herz“ einen schmissigen musikalischen Überblick darüber, was alles dazu gehört, gutes und unterhaltsames Theater zu machen. So heißt es u.a. im Text: "Q.lissen, Kostüme, Licht und Dekor, ein Ensemble, das ihnen gefällt, für´s Geld.“ 

Und dann öffnete sich der Vorhang zum „schwarzen Theater“. Mit optischen "Wortspielen" rund um den Namen des neuen Veranstaltungssaales, mit sehenswerten Effekten bei unterhaltsamer Musikuntermalung zeigten Lena Feid, Sascha Jung und Leah Rosar welche Möglichkeiten die Bühne der Q.lisse bieten. Auch wenn vorab gezittert wurde, ob alles klappen würde, war am Ende der Applaus des Publikums die Rückmeldung, dass es gut angekommen war, was die Darsteller sich um den Spielleiter Jörg Salzmann-Rosar so haben einfallen lassen. Auf diesem Wege möchten wir uns bei dem Technikteam: Gerd Schweers, Markus Kohl und Sebastian Zenner herzlich für die gute und professionelle Unterstützung bedanken. Die Mitglieder der Laienbühne Quierschied freuen sich schon auf die nächsten Veranstaltungen in der Q.lisse.

Laienbühne Quierschied erneut erfolgreich bei Ortspokalschießen

Gleich 3 Pokale und 2 Medaillen konnte Natascha Stenger am vergangenen Samstag im Schützenhaus für die Laienbühne entgegen nehmen.
Wir waren mit 3 Mannschaften (einer Damen und zwei Herrenmannschaften) in den Wettbewerb gestartet. Dass die Frauen der Laienbühne nicht nur den richtigen Ton auf der Bühne, sondern auch die Scheibe beim Schießen bestens treffen, haben Sie beim Ortspokalschießen eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Christina Feid konnte den ersten, Natascha Stenger den zweiten Platz der Dameneinzelwertung "erringen". Auch bei der Mannschaftswertung konnten die beiden zusammen mit Susanne Hörl und Christina Stenger punkten: Nicht nur, dass sie das beste Ergebnis der Damenwertung erreichen konnten, nein: Sie stellten mit ihren Ergebnissen auch die beste Mannschaft des Turniers. Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung. Aber auch die beiden Männermannschaften, mit Thomas Schug, Michael Ruf, Dirk Kessler, Paul Franz, Axel Stenger, Christian Schuh und Jörg Salzmann-Rosar sollen nicht unerwähnt bleiben, auch wenn es in diesem Jahr mit einer Platzierung nicht geklappt hat.



Beide Genres gut präsentiert:

Am Donnerstag vergangene Woche hatte der Seniorenbeirat der Gemeinde Quierschied zu einem Theaternachmittag in die „Alte Näherei“ eingeladen. Die Laienbühne gestaltete das Programm mit zwei Einaktern, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Zu seinen Eröffnungsworten hatte der 1. Erste Vorsitzende der LBQ,  Jörg Salzmann-Rosar eine „fröhliche“ und eine „ernste“ Maske mitgebracht. Diese symbolisieren schon seit der Antike beiden Pole des Theaters: Komödie und Tragödie. Der traditionsreiche Verein hat sich seit jeher beiden Formen verschrieben und so wurde bei dieser Veranstaltung aus beiden Spektren je eine Kostprobe der Aktivitäten der Amateurtruppe dargeboten.

Den Anfang machte ein ernster Stoff, der es in sich hatte: Mit „Der Spitzel“ versetzten die 4 Darsteller (Christina Stenger, Leah und Tom Rosar, sowie Jörg Salzmann-Rosar, in dessen Händen auch die Regie lag) das zahlreiche Publikum in die Zeit des Nationalsozialismus. Die Lehren, die das Stück bot, gingen unter die Haut und machten betroffen. Wie wichtig Meinungsfreiheit und der Schutz der Privatsphäre sein kann, wurde anhand einer zunächst alltäglichen Situation während der dunklen Zeit deutscher Geschichte eindrucksvoll auf die Bühne gebracht.


Nach einer kurzen Pause, die durch die Mundharmonikaklänge von Lothar Drechsler „verkürzt“ wurde, startete zum Kontrast auf das erste Stück ein Frontalangriff auf die Lachmuskeln. Mit dem Schwank „Bauer sucht Sau“ in echt Quierschder Platt hatte die Truppe um den Spielleiter Thomas Schug eine gute Wahl getroffen. Die beiden Freunde, gespielt von Michael Ruf und Dirk Keßler wollten mit einer fingierten „Schweineentführung“ ihre Frauen (Miriam Langenbahn und Monika Hermann-Schweers) hinters Licht führen. Dies führte zu einigen urkomischen Situationen, die das Publikum mit Szenenapplaus und Lachsalven begleitete. Auch wenn zu guter Letzt alle vier die „Gelackmeierten“ waren, so hatte das Publikum seinen Spaß an der spritzig rübergebrachten Inszenierung.


Und so lobte Peter Wengler vom Seniorenbeirat am Ende der gelungenen Veranstaltung die Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit der Laienbühne. Sein Hinweis, dass dies aus seiner Sicht keine einmalige Veranstaltung dieser Art bleiben soll wurde von den Anwesenden mit viel Applaus unterstützt.    

    


Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, den 10. Mai, fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Laienbühne statt. Der Vorstand berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres und die wirtschaftliche Situation wurde vorgestellt. Dem Gremium und der Kassenführung wurde gute Arbeit bescheinigt, so dass unter der bewährten Versammlungsleitung unseres Ehrenvorsitzenden Leo Wagner
der gesamte Vorstand einstimmig durch die anwesenden Mitglieder entlastet werden konnte.  
Nach zweijähriger Amtszeit waren in diesem Jahr die Vorstandsämter satzungsgemäß in jeweils geheimer Wahl neu zu wählen. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich der Wiederwahl und wurden einstimmig gewählt. 1. Vorsitzender bleibt damit Jörg Salzmann-Rosar, Christina Feid bekleidet weiterhin das Amt der 2. Vorsitzenden, Schatzmeister bleibt Dirk Keßler, Christina Stenger, Susanne Hörl, Dorothée Kirbis-Bauer und Gerd Schweers wurden erneut als Beisitzer bestätigt. Im Anschluss an die Wahl wurde der Arbeitsplan 2017/18 vorgestellt. Hierzu in Kürze mehr. Der alte und neue 1. Vorsitzende dankte in seinen Schlussworten allen Aktiven und den Unterstützern des Vereins und lud im Anschluss an die Mitgliederversammlung zu Essen und Trinken in geselliger Runde ein.